Wie sicher sind Ihre kritischen Daten in 10 Jahren noch?
Klassische kryptografische Verfahren wie RSA, Diffie-Hellman oder elliptische Kurven haben ein Ablaufdatum. Mit der zunehmenden Relevanz von Quantencomputern rückt Post-Quantum Cryptography PQC immer stärker in den Fokus.
Die zwei größten Risiken dabei: Store now, decrypt later: Heute abgefangene Daten können später mit Quantencomputern entschlüsselt werden.
Migration Timeline: Der Umstieg auf PQC ist langwierig und muss deutlich vor dem eigentlichen Risikozeitpunkt beginnen.
Große Anbieter wie Google [1] und Microsoft [2] sowie europäische Behörden wie das BSI [3] und ANSSI [4] beschäftigen sich bereits intensiv mit dem Umstieg auf post-quantenfähige Kryptografie. Aus einem theoretischen Zukunftsthema wird damit ein ganz konkretes Migrationsprojekt.
Unser neuer Blogpost zeigt: welche neuen Anforderungen PQC mit sich bringt,
welche Verfahren heute relevant sind,
und wie sich erste praktische Umsetzungen etwa in Java oder OpenSSH aussehen.
Hier geht es zu unserem Blogpost: Post-quantum Cryptography
Außerdem beleuchten wir den mathematischen Hintergrund und erklären, warum klassische Verfahren durch leistungsfähige Quantencomputer gefährdet sind.
PQC-Migration ist kein einzelner Algorithmuswechsel. Sie beginnt mit einer Crypto Inventory, einer realistischen Bewertung der Schutzbedarfe und einer schrittweisen Migration zu hybriden oder post-quantenfähigen Verfahren.
[1] https://cloud.google.com/security/resources/post-quantum-cryptography






